Kurz und bündig:
1. Gilching gemeinsam gestalten: Unser Weg in eine grüne Zukunft
Gemeinsam machen wir Gilching stark – ökologisch, sozial, wirtschaftlich. Wir schützen, was uns trägt: sauberes Wasser, frische Luft, einen lebendigen Ortskern. Wir planen vorausschauend: mehr Grün statt Beton, Platz für Begegnung, kurze Wege im Alltag – für alle Generationen. Energie erzeugen wir vor Ort – mit Photovoltaik auf Dächern, sorgfältig geprüften Freiflächen- und Agri-PV-Anlagen sowie einer bezahlbaren, erneuerbaren Wärmeversorgung. Wir investieren klug in Schulen, Kitas, Vereine und Digitalisierung, damit Chancen gerecht verteilt sind. Und wir halten die Wertschöpfung in der Gemeinde durch starke Gemeindewerke, regionale Handwerksbetriebe und echte Bürgerbeteiligung. Packen wir’s gemeinsam an!
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2. Gilching für alle – familienfreundlich und inklusiv
Familien – in all ihren Formen – sind das Herz unserer Gemeinde. Wir schaffen bezahlbares und generationengerechtes Wohnen, verlässliche und bedarfsorientierte Angebote in der Kinderbetreuung, sichere Wege und viel Raum zum Spielen, Lernen und Aufwachsen. Inklusion ist für uns kein Extra, sondern Haltung. Dazu gehören eine barrierearme Umgebung, verständliche Informationen und Angebote für Menschen mit und ohne Behinderung.
Neben Senioren- und Jugendbeirat setzen wir uns auch für einen Familienbeirat ein, der Kindern, Jugendlichen und Eltern eine starke Stimme verleiht und Familien aktiv beteiligt.
Begegnungsorte wie ein lebendiges Bürgerhaus – die „Gilchinger Insel“ – moderne Spielplätze und Sportflächen fördern ein Miteinander statt Nebeneinander.
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3. Gilching klimaneutral – Gemeinsam für eine lebenswerte Zukunft
Klimaschutz ist Daseinsvorsorge. Wir bringen die Energiewende nach Hause mit mehr Photovoltaik auf Dächern, Mieterstrom, Balkonmodulen, erneuerbarer Wärme mit ausgebautem Fernwärmenetz und Geothermie im Blick. Unser Ort wird hitzerobuster durch Schritte hin zur Schwammstadt, Entsiegelung, helle Flächen, Bäume und Gründächer. Wir schützen vor Starkregen mit klugem Regenwassermanagement. Bei jedem Bauprojekt gilt es, effizient zu bauen, gut zu dämmen, kreislauffähig zu planen und dabei Bürger:innen einzubeziehen.
So erreichen wir Schritt für Schritt Klimaneutralität und erhalten für uns und kommende Generationen Gesundheit, Sicherheit und Lebensqualität.
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4. Verkehrsraum fair-teilen – Mobilität für alle
Wir teilen den öffentlichen Raum fair. Dazu gehören sichere Schulwege, Fuß- und Radverbindungen sowie ein verlässlicher ÖPNV inklusive Ortsbus. Dort wo Autos gebraucht werden, planen wir mit intelligenter Verkehrsführung und angepasstem Tempo.
Wir setzen auf die Entflechtung von Fuß- und Radverkehr, Radwege und Fahrradstraßen, attraktive Car-Sharing-Angebote, gute Organisation des ruhenden Verkehrs und eine Planung der Glatze als verkehrsberuhigtes Quartier mit hoher Lebensqualität.
Wir wollen Gilching neu denken und dafür die Ergebnisse des Mobilitätskonzeptes nutzen, das für die Gemeinde Gilching erarbeitet wurde. Unser Ziel: Gilching als Ort, in dem alle mit weniger Lärm, mehr Sicherheit und in sauberer Luft unterwegs sein können.
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5. Lebendige Demokratie: Gemeinsam für eine faire und offene Gesellschaft
Demokratie lebt vom Mitmachen. Wir schaffen Transparenz, binden Bürger:innen früh ein und respektieren unterschiedliche Perspektiven. Beteiligungsplattformen und offene Sprechstunden machen Entscheidungen nachvollziehbar. Wir stärken Ehrenamt, Vereine und Initiativen – hier wächst Vertrauen.
Vielfalt ist unsere Stärke. Wir treten klar gegen Hass ein und fördern eine Kultur der gegenseitigen Wertschätzung, in der Kritik möglich ist und Lösungen zählen. So bleibt Gilching offen, fair und solidarisch – eine Gemeinde, in der jede Stimme Gewicht hat und Zukunft gemeinsam entsteht.
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Unser ausführliches Wahlprogramm:
1. Gilching gemeinsam gestalten: Unser Weg in eine grüne Zukunft
In unseren Straßen, auf unseren Plätzen und in unseren Begegnungen spüren wir täglich: Gilching ist lebendig, vielfältig und voller Potenzial. Wir sehen spielende Kinder, sich austauschende Nachbar:innen und Menschen, die sich mit Herzblut für unser Gemeinwohl einsetzen. Dieses besondere Miteinander ist der Pulsschlag unserer Gemeinde.
Doch wir stehen an einem Wendepunkt. Unsere Gemeinde wächst besonders durch die geplante Bebauung der „Gilchinger Glatze“. In einer Zeit von nötigen Entscheidungen zu Klimaschutz und
-anpassung kommen damit neue Herausforderungen auf uns zu. Die entscheidenden Fragen lauten: Wie bewahren und stärken wir unseren Zusammenhalt und wie können wir ein zukunftsfähiges und nachhaltiges Gilching voranbringen?
Wir Grüne haben dafür eine klare Vision:
Ein Gilchinger Bürgerhaus als zentraler Begegnungsort – eine „Gilchinger Insel“, die Menschen zusammenbringt, Austausch fördert und unsere Gemeinschaft stärkt. Gerade angesichts der neuen Herausforderungen brauchen wir diesen Ort des Miteinanders mehr denn je.
Unsere Gemeinde braucht eine echte Verkehrswende, die diesen Namen auch verdient! Stellen Sie sich vor: Ihre Kinder radeln sicher zur Schule. Der Bus fährt zuverlässig und regelmäßig. Unsere Ortsmitte wird ein lebendiger, grüner Treffpunkt ohne störenden Durchgangsverkehr. Das ist keine ferne Utopie – das ist die Zukunft, für die wir Grüne in Gilching kämpfen und die wir mit Ihnen gemeinsam verwirklichen wollen.
Die anstehende Kommunalwahl bietet die Chance, die Weichen für ein ökologisches, soziales und lebenswertes Gilching zu stellen. Mit einer starken grünen Stimme im Gemeinderat setzen wir uns ein für mehr Klimaschutz, bezahlbaren Wohnraum, gute Bildung und eine lebendige Kultur.
Für ein Gilching, in dem alle gut und gerne leben können – heute und in Zukunft.
Ihre Stimme zählt! Gemeinsam und in enger Kooperation mit Vereinen, Verbänden, privaten Initiativen und unseren ortsansässigen Unternehmen können wir den Wandel gestalten, den unsere Gemeinde braucht. Denn Gilchings Zukunft ist grün!
2. Gilching für alle – familienfreundlich und inklusiv
Gilching soll ein Ort sein, an dem sich alle Menschen wohlfühlen – unabhängig von Alter, Herkunft oder Lebenssituation. Kinder und Jugendliche verdienen bestmögliche Entwicklungschancen in einer vielfältigen, unterstützenden Gemeinschaft. Wir setzen uns für eine Gemeinde ein, die sowohl den Anforderungen junger Familien als auch den Bedürfnissen einer älter werdenden Gesellschaft gerecht wird.
2.1 Bezahlbares und generationengerechtes Wohnen
Bezahlbarer Wohnraum ist im gesamten Ballungsraum München Mangelware. Die Gemeinde muss ihren Handlungsspielraum bewahren, indem sie keine Grundstücke verkauft, sondern diese über Erbpacht – wie beim alten Rathaus – oder städtebauliche Verträge – wie beim Zelenka-Areal – entwickelt. Für die „Glatze“ sind städtebauliche Verträge das Mittel der Wahl, damit Bauträger zur Finanzierung von Kitas, Infrastruktur und Gemeindebauten beitragen.
Innovative Wohnkonzepte wie „Wohnen gegen Hilfe“ und gemeinschaftliche Wohnformen stehen im Mittelpunkt unserer Politik. Im Gemeinderat setzen wir uns weiterhin für sozialen Wohnungsbau und die Kooperation mit entsprechenden Verbänden ein. Ein Vorkaufsrecht der Gemeinde bei Grundstückverkäufen sehen wir dabei als gutes Mittel.
2.2 Soziale Beratung und Unterstützung für alle Lebenslagen
Die auf unsere Initiative hin geschaffene Sozialberatungsstelle im Rathaus hilft Ratsuchenden weiter und unterstützt die Vernetzung und Beratung von Engagierten. Hier wollen wir die Erweiterung auf eine Halbtagsstelle erreichen, sodass Alteingesessene und Neubürger:innen bestmöglich beraten werden können. Dies ist jedoch erst der Anfang: Wir streben die Einrichtung eines zentralen Bürgerhauses, einer „Gilchinger Insel“ an, wo Bürger:innen u.a. alle wichtigen Beratungs- und Unterstützungsangebote unter einem Dach finden. Daneben soll es auch Raum für unterschiedlichste Begegnungen und vielseitiges Engagement bieten.
Die Zusammenarbeit mit Vereinen und Verbänden wie z.B. dem Asylhelferkreis, der AWO und dem Mutter-Kind-Haus werden wir fortführen. Wichtig sind uns vielfältige kommunale Angebote für Senior:innen sowie für Pflegende, Pflegebedürftige und Menschen mit Demenz. Wir setzen uns weiterhin aktiv für eine Kulturtafel ein, damit kulturelle Teilhabe für alle Geldbeutel möglich wird.
2.3 Lebendige Ortsmitte und attraktive öffentliche Räume
Eine familienfreundliche Gemeinde braucht attraktive öffentliche Orte der Begegnung – im Ortszentrum, in den Gemeindeteilen und im direkten Wohnumfeld. Wir werden uns dafür einsetzen, dass der Marktplatz zu einem lebendigen Zentrum für alle Generationen umgestaltet wird– mit mehr Grün, Wasser, Sitzgelegenheiten und Spielmöglichkeiten für Kinder. Verkehrsberuhigte Zonen rund um den Marktplatz sorgen für mehr Sicherheit.
2.4 Stärkung von Familien
Wir setzen uns für die Einrichtung eines Familienbeirats ein, der – ähnlich wie der Senioren- und Jugendbeirat – die Interessen von Familien vertritt.
Gute Bildungs- und Betreuungsangebote sind entscheidend für Chancengleichheit und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Das Fundament hierfür bildet eine qualitativ hochwertige und bedarfsgerechte Kinderbetreuung, auch im Ganztagsbereich, für die wir uns fortlaufend stark machen.
Auch für unsere Jugend muss es ausreichend Raum und Angebote geben. Wir befürworten daher die Erweiterung des Jugendtreffs sowie die Modernisierung der Skateranlage. Der Jugendbeirat sollte stärker als bisher in Planungen und Entscheidungen eingebunden werden.
2.5 Inklusive Kommune
Wir setzen uns für die konkreten Verbesserungen vor Ort ein, die 2017 gemeinsam mit Menschen mit Behinderung im kommunalen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention für den Landkreis Starnberg erarbeitet und im Juli 2025 fortgeschrieben wurden.
3 Gilching klimaneutral – Gemeinsam für eine lebenswerte Zukunft
Die Klimakrise ist die größte Herausforderung unserer Zeit. Wir Grüne setzen uns dafür ein, dass Gilching seinen Beitrag zur Bewältigung dieser globalen Krise leistet. Wir nehmen den im Jahr 2005 einstimmig gefassten Kreistagsbeschluss ‘Klimaneutralität bis 2035’ ernst und wollen diesen für unsere Gemeinde umsetzen.
3.1 Klimaanpassung – Für ein kühleres Mikroklima
Die Hitzeperioden der letzten Jahre haben gezeigt, wie wichtig es ist, unsere Gemeinde an den Klimawandel anzupassen, denn die extremen Wetterereignisse werden zunehmen.
Wir setzen uns für das Konzept der „Schwammstadt“ ein. Dabei soll das Regenwasser dort, wo es fällt, versickern oder gespeichert werden. Dadurch wird die Umgebung gekühlt und der Hochwasserschutz verbessert. Wir wollen die Klimaresilienz von Gilching verbessern und Schäden minimieren, z.B. durch die Weiterarbeit an einem effektiven Sturzflutmanagement.
In der Umplanung von Marktplatz und Fußgängerzone sehen wir großes Potenzial für mehr Grünflächen und Bäume, die als natürliche Klimaanlagen wirken. Bei allen Bauprojekten, wie auf der „Glatze“ oder am Marktplatz, muss die Anpassung an den Klimawandel von Anfang an mitgedacht werden. Die Entsiegelung von Flächen, Fugenbegrünung, Gründächer, Fassadenbegrünung, Regenwassermanagement und helle Oberflächen schaffen nicht nur ein angenehmeres Mikroklima, sondern auch mehr Lebensqualität für alle Gilchinger:innen. Auch Kaltluftentstehungsgebiete und Frischluftschneisen müssen ebenso erhalten werden wie Sickerflächen.
3.2 Energiewende vorantreiben – Erneuerbar und bürgernah
Wir befürworten den Ausbau der Fernwärme und behalten die Möglichkeiten der Nutzung von Geothermie im Blick. Fortlaufend informieren wir die Bürger:innen faktenbasiert über Windkraft und das Gebäudeenergiegesetz (GEG) und tragen so zu einer sachlichen Diskussion bei.
Wir stehen hinter der Erweiterung von Photovoltaik auf allen geeigneten Dächern in Gilching und der engmaschigen Prüfung der Ausbaumöglichkeiten von Freiflächen- und Agri-Photovoltaik-Anlagen.
Um eine noch breitere Basis zu schaffen, streben wir an, den Verwaltungsrat der Gemeindewerke zusätzlich mit externen Fachleuten zu besetzen. Dies bringt neue Perspektiven und Expertise in wichtige Entscheidungsprozesse.
Bei der Energieversorgung der Asphaltmischanlagen setzen wir uns für möglichst nachhaltige Technologien sowie Reduzierung der bestehenden Geruchsbelastung ein.
3.3 Biodiversität fördern
Wir engagieren uns für den Erhalt der Artenvielfalt und wollen ökologische Landwirtschaft sowie naturnahe Gärten und Grünflächen fördern. Diese sehen nicht nur schön aus, sondern bieten auch wichtige Lebensräume für Insekten und Vögel.
3.4 Nutzen statt Besitzen
Nach dem Einstieg mit dem Tauschhaus in der Pollinger Straße unterstützen wir dessen Weiterentwicklung und die Einrichtung einer „Bibliothek der Dinge”, beispielsweise in einem Bürgerhaus, wo selten genutzte Gegenstände ausgeliehen werden können.
Neben den erweiterten Möglichkeiten am neuen Wertstoffhof, begrüßen wir z.B. Carsharing Projekte, das Repair-Café und die offene Werkstatt. Das gemeinsame Nutzen, Weitergeben und Reparieren schont nicht nur das Klima, sondern fördert auch den sozialen Zusammenhalt.
4 Verkehrsraum fair-teilen – Mobilität für alle
Der öffentliche Raum gehört uns allen, doch aktuell wird er überwiegend vom motorisierten Individualverkehr beansprucht. Wir Grüne setzen uns für eine gerechte Neuverteilung des Verkehrsraums ein, damit alle – ob zu Fuß, mit dem Rad, dem öffentlichen Nahverkehr oder dem Auto – sicher und komfortabel mobil sein können. Unser Ziel ist eine menschengerechte Gemeinde, in der Lebensqualität und nachhaltige Mobilität im Mittelpunkt stehen.
4.1 Sichere Wege für alle schaffen
Wir treiben den zügigen Ausbau des Fuß- und Radwegenetzes voran, z.B. beim notwendigen Lückenschluss an der Römerstraße zwischen Westumfahrung und Abzweigung Steinlach/Germannsberg.
Für neuralgische Punkte wie z.B. die Kreuzung Römerstraße/Münchner Straße bringen wir konkrete Vorschläge ein, die den Fuß- und Radverkehr priorisieren. Dabei setzen wir auf enge Kooperation mit Verbänden wie dem ADFC und vernetzen uns mit Initiativen wie dem Radentscheid-Organisationsteam. Gemeinsam schaffen wir ein durchgängiges und sicheres Wegenetz für den nicht-motorisierten Verkehr.
4.2 Mehr Lebensqualität durch Verkehrsberuhigung
Wir haben das Bürger:innen-Engagement für Tempo 30 in der Karolingerstraße aktiv unterstützt und setzen uns für weitere verkehrsberuhigte Bereiche ein. Eine Reduzierung der Geschwindigkeit erhöht nicht nur die Sicherheit, sondern steigert auch die Aufenthaltsqualität und reduziert Lärm- und Schadstoffbelastungen deutlich.
Um die Potenziale des öffentlichen Raums als lebendigen Ort aufzuzeigen, organisieren wir regelmäßige Aktionen wie z.B. am Parking Day. So sensibilisieren wir die Bürger:innen dafür, wie viel wertvollen Platz der ruhende Verkehr aktuell beansprucht und welche alternativen Nutzungsmöglichkeiten es gibt.
4.3 Zukunftsweisende Mobilitätslösungen
Wir setzen uns für die konsequente Umsetzung und Weiterentwicklung des vom Gemeinderat beschlossenen Mobilitätskonzepts ein.
Wir unterstützen aktiv die Organisation von Carsharing-Möglichkeiten durch Öffentlichkeitsarbeit und praktische Hilfe. Bei der Planung von Neubaugebieten ist es uns wichtig, von Anfang an vielfältige Sharing-Angebote mit vorzusehen – vom (Lasten-) Fahrrad über PKWs bis zum Kleintransporter.
Ein breit aufgestellter öffentlicher Nahverkehr ist für uns von zentraler Bedeutung. Wir setzen uns für den Ausbau und gegen Kürzungen und Streichungen ein, wie z.B. bei der Buslinie X920. Gleichzeitig behalten wir innovative Lösungen im Auge, wie z.B. einen autonomen Ortsbus, der flexibel und bedarfsgerecht eingesetzt werden kann. Unser Ziel ist eine Verkehrswende, die allen Menschen in unserer Gemeinde zugutekommt und unsere Gemeinde fit für die Mobilität der Zukunft macht.
5 Lebendige Demokratie: Gemeinsam für eine faire und offene Gesellschaft
Eine lebendige Demokratie ist das Fundament unserer Gesellschaft. In Gilching setzen wir uns für eine aktive Bürger:innen-Beteiligung, weltweite Fairness und ein starkes Ehrenamt ein. Nur gemeinsam können wir die Herausforderungen unserer Zeit meistern.
5.1 Fairness global und lokal
Wir sind stolz darauf, dass Gilching den Titel „Fair Trade-Town“ trägt. Dies ist für uns Ansporn und Verpflichtung zugleich. Wir engagieren uns in der Steuerungsgruppe, organisieren Infostände und unterstützen z.B. das jährliche Fair Trade-Frühstück. Unser Ziel ist es, das Bewusstsein für fairen Handel weiter zu stärken und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten aufzuzeigen.
Wir setzen uns mit dafür ein, dass die Gemeinde bei Beschaffungen und Veranstaltungen noch stärker auf Fair Trade-Produkte setzt. Zudem wollen wir lokale Unternehmen weiter ermutigen, faire Produkte in ihr Sortiment aufzunehmen.
5.2 Bürger:innenbeteiligung stärken
Der unmittelbare Austausch mit den Bürger:innen ist uns ein Herzensanliegen. Wir laden regelmäßig zu öffentlichen Vorbesprechungen der Gemeinderatssitzungen ein. Außerdem bieten wir neben digitalen Kontaktmöglichkeiten u.a. mit dem „Gilchinger Treff“ und Themenabenden eine Plattform für den direkten Dialog mit unseren Mandatsträger:innen.
5.3 Ehrenamt fördern – Demokratie stärken
Das Ehrenamt ist eine tragende Säule unserer Demokratie. Wir begrüßen ausdrücklich die erfolgte Einführung eines Ehrenamtstages und die Auszeichnungen für verdiente Gilchinger:innen sowie die Arbeit, die in Vereinen und Verbänden bereits geleistet wird. Und wir setzen uns mit Nachdruck für die Einrichtung eines Bürgerhauses – der „Gilchinger Insel“ – als Ort der Vernetzung für Ehrenamtliche und Anlaufstelle für alle ein.
5.4 Demokratie leben und verteidigen
Um das Bewusstsein für die Gefahren von Extremismus zu schärfen, organisieren wir z.B. Fahrten zum NS-Dokumentationszentrum und regelmäßige Workshops.
In Zeiten zunehmender Polarisierung ist es wichtiger denn je, für unsere demokratischen Werte einzustehen. Wir engagieren uns in der Netzwerkarbeit rund um Pro-Demokratie-Demos in der Region und haben federführend die „Demo für Demokratie“ in Gilching im Februar 2024 mit organisiert. Dieses Engagement werden wir fortsetzen.