Diskussionsabend: Fluchtursachen bekämpfen – Ausbilden statt Abschieben

Diskussionsabend mit den Abgeordneten Uwe Kekeritz (MdB) und Beate Walter-Rosenheimer (MdB)

Das Thema Asylpolitik ist im Moment in aller Munde. Der Gilchinger Ortsverband Bündnis 90 / Die Grünen lädt am Dienstag dem 1.3.16 um 20.00 Uhr ins Schützenhaus ein (Talhofstr. 22, Gilching).

Plakat Ausbilden statt AbschiedenDas Thema Asylpolitik ist im Moment in aller Munde. Der Gilchinger Ortsverband Bündnis 90 / Die Grünen lädt am Dienstag dem 1.3.16 um 20.00 Uhr ins Schützenhaus ein (Talhofstr. 22, Gilching). Die Gilchinger Grünen nehmen sich vor, einen Blick auf die Hintergründe der Fluchtbewegungen zu werfen und haben dazu kompetenten Besuch eingeladen: Uwe Kekeritz, der seit 2009 für die Grünen im Bundestag sitzt, Sprecher für Entwicklungspolitik ist und Erfahrungen in der Kommunalpolitik sowie als Entwicklungshelfer gesammelt hat, wird den vielfältigen Fluchtursachen und möglichen Verbesserungsansätzen nachgehen. Weltweit sind schätzungsweise 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Der weitaus größte Teil findet Zuflucht in den Krisenstaaten selbst sowie in der Türkei, in Pakistan, im Libanon, im Iran, in Äthiopien und in Jordanien. Dort leben sie unter zum Teil prekärsten, menschenunwürdigen Bedingungen. Nur ein sehr kleiner Teil von ihnen schafft den Weg nach Europa und nach Deutschland. Über die Hälfte der Asylbewerberinnen und Asylbewerber, die heute in Deutschland ankommen, ist unter 25 Jahre alt und ihre Zahl wird in Zukunft weiter zunehmen. Diese sind entweder schulpflichtig oder in einem Alter für eine Ausbildung. Zur Integration, die uns langfristig allen nützt, ist es nötig, heute in die Bildung und Qualifizierung von Geflüchteten zu investieren. Expertin zu diesem Themenkreis ist Beate Walter-Rosenheimer. Sie ist seit Januar 2012 Mitglied des Deutschen Bundestags, Kreisrätin im Landkreis Fürstenfeldbruck und Sprecherin für Ausbildung und Jugendpolitik. In dieser Funktion reist sie durch ganz Bayern, um mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen und Ihre Ideen einzubringen.

SZ 2016-02-29 Integration

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