Neuer Jugendreferent der Gemeinde Gilching

In der Gemeinderatssitzung vom 6.5.2008 wurde ich zum Jugendreferenten der Gemeinde Gilching gewählt.

Kevin AkpomujeMit der Bestimmung eines Fachreferenten will der Gemeinderat den Bürgermeister und die Verwaltung in ihren Aufgaben unterstützen.

Zu meinen Aufgaben gehört es, die Gemeinde in Angelegenheiten der Jugend zu beraten und zu informieren. Außerdem sorge ich für den kontinuierlichen Kontakt der Gemeinde zu den VertreterInnen der Jugendarbeit.

Es sind daneben noch andere Aufgaben zu erfüllen, wie:

  • in Zusammenarbeit mit den Jugendarbeit leistenden Vereinen und Institutionen jugendrelevante Themen aufzubereiten
  • Verbindungsglied zwischen der Gemeinde und diesen Vereinen und Institutionen zu sein
  • Repräsentant der Gemeinde bei jugendrelevanten Themen gegenüber der Öffentlichkeit zu sein
  • die Anliegen der Jugendlichen zu vertreten und zu unterstützen
  • die Zusammenarbeit mit Personen, Gruppen und Initiativen, die für Jugendliche tätig sind, zu koordinieren.

Da ich ehrenamtlicher Jugendreferent bin, habe ich natürlich nicht die umfassenden Kompetenzen wie ein hauptamtlicher Referent, der Teil der Verwaltung ist.

Für die Zukunft wird es ein wichtiges Ziel für mich sein, durch langfristig angelegte, vorausschauende Planung eine gut ausgebaute Infrastruktur der Jugendarbeit zu fördern und zu unterstützen. Desgleichen werde ich dafür Sorge tragen, daß Jugendliche in unserer Gemeinde ihre Rolle als aktive Mitbürgerinnen und Mitbürger erfahren und erproben können.

So wird soziales Engagement, Gemeinsinn und Solidarität unter den Jugendlichen wachsen können.

Vor allem aber werde ich mich dafür einsetzen, daß der Dialog mit der Jugend Gilchings verstärkt und dauerhaft gepflegt wird. Denn nur wenn Jugendliche sich ernst genommen fühlen und bereitwillig ihre wirklichen Interessen, Bedürfnisse, Sorgen und Ängste mitteilen, kann Jugendarbeit effizient und wirkungsvoll sein.

Um diese Aufgaben bewältigen zu können, habe ich einen Arbeitsplan erstellt. Mein erster Schritt ist, eine örtliche Situationsanalyse zu erstellen von den Belangen der Jugendarbeit. Als nächstes folgt die Bedarfsermittlung, also wo noch Lücken sind. Drittens kann ich dann die am Bedarf ausgerichteten, notwendigen Schwerpunkte meiner Arbeit festlegen. Diese Schwerpunkte werden noch unterteilt in kurz-, mittel- ­oder langfristige Ziele und Aufgaben.

Dabei muß ich über das laufende Haushaltsjahr hinaus planen und auf eine solide und kontinuierliche Entwicklung bauen. Denn notwendige Verbesserungen der Jugendarbeit geschehen in der Regel in ganz kleinen Schritten. Aus dem Grund lasse ich mich nicht zu übertriebenem Aktionismus verleiten.

Um meinem Amt als Jugendreferent besser gerecht zu werden, nehme ich an Fortbildungsseminaren des Institutes für Jugendarbeit teil.

Kevin Akpomuje

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