Mit Salz zurückhaltend: Gilching erprobt neuen Winterdienst

Süddeutsche Zeitung vom 26.11.2008

Erstmals will die Ge­meinde Gilching einen „differen­zierten Winterdienst“ mit weniger Salzstreuung in manchen Straßen erproben. Ausgenommen sind der Steinberg oder Bereiche wie vor Schulen oder Altenheimen. Das entschied am Montag der Umwelt­ausschuss einstimmig. Er folgte damit einem Antrag der Grünen. Diese hatten den sofortigen Ein­stieg ins neue Streukonzept gefor­dert und darauf verwiesen, dass ein „umweltverträglicherer Winterdienst“, wie zum Beispiel in Germering, gut funktioniere.

„Wir müssen erst Erfahrungen sammeln“, sagte dazu Bauamtslei­ter Max Huber, der deshalb be­reits beim Bauhof in Germering angefragt hatte. Das neue Prinzip sei wegen der enormen Einsparun­gen samt ökologischer Wirkung si­cher „hochinteressant“, befand Huber in der Sitzung. Derzeit wer­den in Gilching 15 Gramm pro Quadratmeter Salz gestreut, beim Feuchtsalz (Sole) würden es laut Bauamt nur 7,5 Gramm sein. Als Richtgröße empfiehlt das Landes­amt für Umwelt (LID) zehn Gramm je Quadratmeter.

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