Verkehrsraum fair teilen: Beschlüsse für mehr Sicherheit an der Römerstraße

Rathaus Gilching im Sommer (Foto und KI Bearbeitung: Stefan Hartisch)

Am 13. Juli 2026 hat sich der Umwelt-, Energie- und Verkehrsausschuss mit der Situation für Radfahrer*innen an der Römerstraße – insbesondere an der S-Bahn-Unterführung – befasst. Anlass war die Kritik aus dem Innenministerium wegen fehlerhafter Beschilderung und teilweise zu niedriger Geländerhöhe am Fuß-/Radweg.

Die von der Verwaltung vorgeschlagenen Maßnahmen wurden mit 6:5 Stimmen angenommen:

  • Bergauf in der Unterführung: beidseitig rote Fahrradstreifen
  • Bergab: Piktogramme für den Radverkehr
  • Ecke Römerstraße/Landsbergerstraße: eine fahrbahnbreite, rote Aufstellfläche für Radler*innen sowie eine vorgezogene Grünphase, damit Radfahrer*innen in Ruhe anfahren können.
  • Tempo 30 auf diesem Abschnitt der Römerstraße – ein wichtiger erster Schritt für die Mobilitätswende.

Wir setzen uns dafür ein, dass die Gehsteige auf beiden Seiten der Unterführung mit „Fahrräder frei“ gekennzeichnet werden, bei evtl. nötiger Erhöhung der Geländer. So können Radler*innen, die sich in der Unterführung unsicher fühlen, mit gutem Blick auf die Treppenabgänge vom Ärztehaus sowie auf die schwer einzusehenden Wege, die auf der Seite vom Restaurant und Kino einmünden, und mit Rücksicht auf Fußgängerinnen im Schritttempo unterwegs sein.

Platzmangel als Herausforderung Eine ideale Lösung gibt es an dieser Stelle aufgrund des begrenzten Raums nicht. Wir sehen in der UEVA-Entscheidung einen Kompromiss, der die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer*innen erhöht – und ein Zeichen für eine gerechtere Aufteilung des Verkehrsraums.

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